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Jan 082013
 
  • 1/2 l Joghurt
  • 1/4 l Milch
  • Salz, Pfeffer
  • 3 Knoblauchzehen
  • 4 Eßl. Öl
  • 1 Salatgurke
  • 3 Eßl. gehackter Dill
  • 1 Handvoll gehackte Nüsse

Den Joghurt mit der Milch verschlagen, etwas Salz, Pfeffer und den geriebenen
Knoblauch zufügen. Unter ständigem Rühren das Öl zugießen, dann die geraspelte
Gurke und den Dill unterheben .. Die Suppe 3 bis 4 Stunden kalt stellen. Kurz vor dem
Auftragen die gehackten Nüsse darüberstreuen.

Tarator kann auch mit einigen Eiswürfelehen vermischt serviert werden.

DDR

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  2 Responses to “Tarator”

  1. Liebes Team,

    in den historischen Rezepten wird manchmal Knoblauch als Zutat angegeben. Gab es diesen denn zu der Zeit in Deutschland?

    Mit freundlichem Gruß

    Siggi Herold

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  2. Hallo Siggi,

    und danke für die Frage.
    Knoblauch ist in Europa sicher schon recht lange bekannt und wird sicher auch genutzt.
    In Äqypten ist und war Knoblauch sehr beliebt. Schon 1550 v. Chr. lassen sich schriftliche Quellen nachweisen – auch bei den Juden ist schon im 4. Buch Mose vom Knoblauch die Rede, das war um das Jahr 1600 v.Chr.
    Im alten Griechenland galt er als der König der Gewürze, bei den Römern war er als Medizin und Nahrung bekannt.
    Bei den östlichen slawischen Völkern war er ebenso in heftigem Gebrauch.
    Wahrscheinlich ist er auch in unserer Gegend seit viel längerer Zeit in Benutzung, aber spätestens mit der römischen Besiedlung im Süden um 100 v. Chr. und der slawischen Besiedlung im Osten und Norden ab dem Jahr 500 war er auch in unserer Region in Gebrauch. Von den Mönchen in den Klöstern wurde er in ihren Klostergärten kultiviert und für eigene Zwecke, als Medizin und Gewürz bzw. Nahrungsmittel verwendet.
    Karl der Große (768-814) erlies in seiner “Capitulare de villis vel curtis imperii“, einer Domänenverordnung für seine Krongüter wahrscheinlich aus dem Jahr 812, die Anweisung, Knoblauch anzubauen. Zugearbeitet wurde diese übrigens von einem Mönch. Hildegard v. Bingen (1098-1179) lobte auch schon die Heilkraft des Knoblauchs.
    Also, seit dem Rezepte in Europa und Deutschland aufgeschrieben wurden, war der Knoblauch bekannt.

    Interessehalber hier eine Liste der Plfanzen, die nach der “Capitulare de villis vel curtis imperii” auf den Gütern anzubauen waren: Ähren-Minze
    Ammei
    Anis
    Apfelbaum
    Apfelsorten
    Aufsteigender Fuchsschwanz
    Bärlauch
    Bärwurz
    Bergkümmel
    Birnbaum
    Bohnenkraut
    Breitlauch
    Brunnenkresse
    Dach-Hauswurz
    Deutsche Schwertlilie
    Dill
    Diptam
    Eberraute
    Echter Eibisch
    Echter Koriander
    Echter Lorbeer
    Echter Schwarzkümmel
    Echter Walnussbaum
    Echtes Tausendgüldenkraut
    Engelwurz
    Erbse
    Esskastanie
    Estragon
    Europäische Sonnenwende
    Feige
    Fenchel
    Flaschenkürbis
    Frauenminze
    Garten-Kerbel
    Gartenmelde
    Garten-Salbei
    Gemeine Hasel
    Gemeine Wegwarte
    Geroldinger
    Giftlattich
    Gosmaringer
    Griechisch Heu
    Große Klette
    Gurke
    Haselwurz
    Helmbohne
    Hunds-Rose
    Indische Kostuswurzel
    Kardone
    Katzenminze
    Kichererbse
    Knoblauch
    Kohl
    Kohlrabi
    Koloquinte
    Krapp
    Kreuzblättrige Wolfsmilch
    Kreuzkümmel
    Krevedellen
    Küchenzwiebel
    Kuhbohne
    Kümmel
    Lattich
    Liebstöckel
    Madonnenlilie
    Mandel
    Maulbeerbaum 
    Meerzwiebel
    Mispel
    Möhre
    Muskatellersalbei
    Mutterkraut
    Mutterwurz
    Pastinak
    Petersilie
    Pferde-Eppich
    Pfirsich
    Pflaumenbaum
    Pinie
    Polei-Minze
    Pomeranze
    Quitte
    Rainfarn
    Rauke
    Rettich
    Ringelblume
    Rosmarin
    Ross-Minze
    Sadebaum
    Sammelbegriff
    Saubohne
    Sauerkirsche
    Schalotte
    Schlafmohn
    Schlangen-Knöterich
    Schnittlauch
    Schnittmangold
    Sellerie
    Siegwurz
    Speieräpfel
    Speierling
    Stoppelrübe
    Süßkirsche
    Wasser-Minze
    Weber-Karde
    Wegwarte
    Weinraute
    Weiße Zaunrübe
    Weißer Senf
    Wilde Malve
    Winterzwiebel
    Zuckermelone

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