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Jul 052014
 

Liquamen war eine im gesamten Mittelmeerraum bekannte und geliebte Würzsauce, die aus kleinen, fetten Fischen bereitet wurde, die i.d.R. mit Salz und Kräutern vergoren wurden.  Hier nun ein Rezept von Gargilius Martialis aus dem 3. Jahrhundert.

Zur Herstellung nutze fette, kleine Fische wie z.B. Sardinen. Nimm eine Amphore mit 26 bis 35 Liter Inhalt. Fülle starke aromatische Kräutern, wie Dill, Koriander, Fenchel, Sellerie, Minze, Oregano und andere so ein, dass der Boden damit bedeckt ist. Nun fülle eine Schicht Fische hinein (wenn diese klein sind, so nimm die ganz, sonst schneide sie in kleine Stücke) und über diese Schicht gib 2 Finger dick eine Salzschicht. Widerhole diese drei Schichten (Kräuter, Fische, Salz) so lange, bis der Behälter gefüllt ist. Lass diesen nun für sieben Tage in der Sonne stehen. Anschließend rühre die Sauce täglich kräftig um, und mache dieses für die nächsten 20 Tage. Nach dieser Zeit ist es eine Flüssigkeit (Garum), die man zum Würzen verwenden kann.

Ein anderes Rezept, das ohne eine lange Lagerzeit auskommt:

Bereite eine Salzlake aus Salz und Wasser in einer Stärke, dass ein rohes Ei darauf schwimmen kann. Gib nun kleine Fische wie z.B. Sardellen hinein und Oregano. Lasse die Flüssigkeit nun vollständig verkochen. Gib nun defratum (ein stark eingekochter Traubenmost, der als Süß- und Würzmittel verwendet wurde) hinzu und seihe das Ganze so oft durch, bis du eine klare Flüssigkeit erhältst.

 

 

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Mai 232014
 

2 Liter Most werden aus 2/3tel eingekocht und abgeschäumt. 250 g Senf und 250 g brauner Senf werden gebrannt, dann 15 g gestoßener Zimt und 15 g gemahlene Nelken und eine kleingehackte Zitronenschale sowie 125 g Zucker hinzu gegeben.
Nun wird schlückchenweise der eingekochte Most in die Gewürzmischung gegeben und immer gut verrührt, da es sonst bröckelig wird. Jetzt einige Stunden ziehen lassen, nochmals kräftig umrühren und abfüllen.

39.) Wien, 1833

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Apr 242014
 

Infos zu Wiesen-Bärenklau – Heracleum sphondylium finden Sie hier:
http://www.pflanzen-kompendium.de/Detailed/73820.html

Die Blätter von jungen Bärenklaupflanzen durch den Fleischwolf drehen, salzen (200 g Salz für 1000 g Grünmasse) und zur Lagerung in Gläser füllen. Diese Würze kann zur Verfeinerung von Suppen und Schtschi, aber auch zu Fleisch-, Fisch- und Gemüsespeisen verwendet werden.

34.) Russisches Rezept

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Apr 012014
 

Infos zu Berg-Weidenröschen – Epilobium montanum  finden Sie Infos z.B. hier: http://www.pflanzen-kompendium.de/Detailed/278794.html

Weidenröschen, Sauerampfer und Lungenkraut gut waschen, kleinschneiden, mit 10% (vom Gewicht der Grünmasse) Salz verreiben, in große Gläser füllen und kühl aufbewahren. Als Suppenwürze zu verwenden.

34.) Russisches Rezept

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Apr 012014
 

Infos zu Gelber Steinklee – Melilotus officinalis  finden Sie Infos z.B. hier: http://www.pflanzen-kompendium.de/Detailed/44141.html

Getrocknete Steinkleeblätter und Steinkleeblütenstände im Mörser stoßen oder in der Mühle mahlen, Durch ein Sieb geben, in dunkle Dosen füllen und lagern. Das Pulver kann man für Suppen, Salate und Fleischspeisen verwenden.
Zum Aromatisieren von Kompott werden die getrockneten Blätter und Blütenstände des Steinklees in einem Gazesack mitgekocht und zum Schluß aus dem Kompott herausgenommen. Zum Aromatisieren von 1 kg Kompott benötigt man 1 bis 2 Teelöffel Pulver.

34.) Russisches Rezept

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Mrz 252014
 

Die Blätter und Wurzeln (oder nur die Blätter) kräftig waschen,
durch den Fleischwolf drehen, Salz, Essig und Pfeffer
hinzufügen und gut durchmischen. Im verschlossenen
Glasgefäß aufbewahren. Man kann die Würze
als Zugabe zu Fleischgerichten, Fischgerichten, Gerichten
aus Getreideerzeugnissen sowie zum Würzen
von Suppen und Sehtschi verwenden.

34.) Russisches Rezept

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Feb 282014
 

Nähere Infos zum Frühlings-Scharbockskraut
finden Sie hier: http://www.pflanzen-kompendium.de/Detailed/278640.html

Scharbockskraut lässt sich auch als Würze verwenden.

Trocknen
Dazu kann man es an der Luft trocknen und zu Pulver zerreiben.

In Salz eingelegtes Grün
Man kann es auch in Salz einlegen. Dazu wird es in Wasser gekocht, danach mit 10 g Salz auf 100 g Grünmasse vermengt und kühl aufbewahrt.
In Salz eingelegte Knollen
Die Knollen des Scharbockskraut kann man konservieren, in dem man 500 g Knollen in 2,5 l Wasser gar kocht. Dann wird das Wasser abgegossen und eine Salzlösung  (200 g Salz in 1 l Wasser) aufgefüllt und nochmals aufgekocht. Anschließend kühl lagern,.

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Jan 232014
 

Die Sammelsaison für Bärlauch ist kurz. Um dieses haltbar zu machen, bietet sich die Bereitung eines Pestos an. Dieses hält sich bei kühler Lagerung mehrere Monate, wenn die Blätter immer vollständig von Öl bedeckt sind. Um den ursprünglichen Geschmack zu erhalten, verzichten wir auf den Zusatz aller nicht benötigten Zutaten, und bereiten nur ein “reines” Pesto aus Sem Bärlauch.

  • 250 g Bärlauchblätter
  • 100 ml gutes Olivenöl
  • Salz

Die Bärlauchblätter waschen, gründlich abtrocknen lassen und sehr fein hacken. Das Blättermuß mit dem Öl gut verrühren und mit ca. 1 TL Salz abschmecken. Das Pesto in ein sauberes Glas füllen und verschließen.

Mit dem Pesto können Sie Nudelvarianten verfeinern, aber auch Saucen würzen und abschmecken Sie können mit ihm auch einfach Kräuterquark, Kräuter-Frischkäse oder Kräuterbutter herstellen.

 

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Jan 102014
 
  • 200 g Vogelknöterich
  • 50 g Knoblauch
  • Salz
  • Essig
  • Pfeffer

Den Vogelknöterich mit dem Knoblauch durch den Fleischwolf
drehen, salzen, gut vermischen, Pfeffer hinzufügen und mit Essig abschmecken.

34.) Russisches Rezept

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Jan 102014
 

Die gewaschenen Vogelknöterichblätter und Brennnesselblätter je
zu gleichen Teilen durch den Fleischwolf drehen und nach Geschmack salzen.

Zum Würzen von Suppen verwendet man je 2 Eßlöffel  pro Portion, zum Würzen von Fleisch- und Fischspeisen sowie für  Salate verwendet man 1 bis 2 Eßlöffel je Portion.

34.) Russisches Rezept

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Mrz 052013
 

Man nimmt Gurken, wischt sie sauber, legt sie in eine  Schüssel und schüttet stark gesalzenes, kochendes Wasser aufschütten. Schüssel abdecken und 24 Stunden stehen lassen. Das Salzwasser abgießen und nochmals aufkochen. Anschließend wieder über die Gurken geben.  Dies wiederholt man noch vier mal nach jeweils 24 Stunden. Am siebenten Tag gießt man das Salzwasser weg, schneidet die Gurken der Länge nach auf und entfernt die Kerne. Nun hackt man Zwiebeln, Knoblauch und Meerrettig, vermist damit gestoßene Senfsamen, Ingwer, Nelken und Pfeffer und macht mit Essig daraus einen Teig, mit dem man die Kurken füllt, legt die andere Hälfte wieder auf und bindet sie mit Garn wieder zusammen. Nun let man die Gurken in ein Glas oder auch Steintopf und füllt dieses mit Weinessig voll. Damit der Essig nicht anläuft, wirft man einige ganze Gewürznelken dazu, oder streut Senfmehl darüber.

Diese Gurken verwendet man als Würze zu Saucen, indem man ein Stückchen Gurke in der Sauce mit aufkocht.

17.) Franken,  1822

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Mrz 052013
 

Man nimmt halbreife Weintrauben, beert diese ab, wäscht sie sauber. Nun in eine Schüssel schütten und stark gesalzenes, kochendes Wasser aufschütten. Schüssel abdecken und 24 Stunden stehen lassen. Das Salzwasser abgießen und nochmals aufkochen. Anschließend wieder über die Beeren geben.  Dies wiederholt man noch drei mal nach jeweils 24 Stunden. Nun nimmt man die Beeren heraus, zerstößt sie im Mörser. Das Zerstoßene wird mit gequetschtem Knoblauch und Meerrettig, gestoßenen Senfkörnern, Nelken und Pfeffer vermischt, in Flaschen oder Gläser gefüllt und mit Weinessig übergossen, fest verschlossen und an einen kühlen Ort gestellt.

Aus diesem Achiar kann man einen starken und pikanten Überguß bzw. mit Wildbretsauce oder Fischsauce herstellen. Dazu gibt man ein paar Esslöffel daran.

Franken, 1822

 

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