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Aug 082014
 

Bei Powidl handelt es sich um ein Pflaumenmus aus getrockneten Pflaumen. Das Rezept stammt aus Österreich. Powidl wird dort als Spezialität zu klassischen Mehlspeisen gereicht.

  • 500g Dörrpflaumen, entsteint
  • 500 ml Rotwein
  • 600g Zucker
  • 1 Gewürznelke
  • 1 Stange Zimt
  • 2 EL  Zitronensaft
  • 40 ml Rum

Die Dörrpflaumen werden in 500 ml Wasser eine Nacht eingeweicht. Am nächsten Tag werden sie mit dem  Einweichwasser in einen Topf oder einen Bräter gegeben. Nun weitere 500 ml Wasser, den Rotwein und den Zucker hinzugeben und unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Die Masse  10 Minuten leicht köcheln lassen. Den Backofen auf 200° C vorheizen, die Fruchtmasse durch ein Sieb streichen und wieder in den Topf geben. Jetzt werden die Gewürze hinzu gegen und alles erneut unter Rühren aufkochen lassen. Damit die  Pflaumenmasse nicht anbrennt den Rand des Topfes gut säubern und in den vorgeheizten Backofen schieben. Siebe und Bleche sollten aus dem Backofen entfernt werden und der Topf auf den Boden der Röhre stellen und 3 bis 4 Stunden unter mehrmaligem Rühren einkochen lassen. Der Powidl ist fertig, wenn die Gelierprobe erfolgreich war. Nun den Topf aus dem Ofen nehmen und den Zitronensaft unter den Powidl rühren. Den Powidl in vorbereitete Gläser füllen und auf jedes Glas 1 EL Rum (>45%) geben und anzünden. Sofort die Deckel aufsetzen und verschließen. Die Gläser kühl und dunkel lagern. Soll der Powidl länger halten, können die Gläser auch sterilisiert bzw. eingekocht werden.

Österreichisches Rezept.

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Jan 282013
 
  • 500 g Mehl
  • 150 g Butter
  • 35 g Hefe
  • 3 Eier
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 Tasse lauwarme Milch
  • 3 bittere Mandeln, gestoßen
  • abgeriebene Zitronenschale
  • Pflaumenmus
  • Salz
  • Schweineschmalz
  • Puderzucker

Mehl in eine Schüssel Sieben, in der Mitte eine Vertiefung machen, Hefe hineinbröckeln  und mit etwas warmer Milch dickbreiig anrühren, so daß der Mehlrand stehen bleibt,

Mit etwas Mehl besteuben, abdecken und die Schüssel eine ca. 1 Stunde  warm stellen, damit der Teig gehen kann.

Danach die Butter in Flocken auf den Mehlrand setzen, etwas abgeriebene Zitronenschalde, die Eier, Zucker, Mandeln und eine Prise Salz hinzu geben und daraus einen nicht zu festen Teig verrühren. Den Teig so lange schlagen, bis er Blasen wirft und sich vom Holzlöffel löst.

Sollte der Teig zu fest werden, noch etwas warme Milch hinzu geben.  Nachdem der Teig gut ist, nochmals ca. 30 Minuten stehen lassen und anschließend schlagen.

Den Teig nun auf einem gemehlten Brett ca. 5 mm dick ausrollen und mit einer runden Form  (Glas, Tasse ?) runde Scheiben ausstechen.  Auf jede 2. Scheibe wird ein TL Pflaumenmus gefüllt, den Rand mit etwas Wasser befeuchten und die 1. Scheibe  auflegen und den Rand sanft und dicht andrücken. Anschließend in heißem Schweineschmalz von beiden Seiten goldbraun backen.

Mit einem Schaumlöffel aus dem Fett nehmen, auf ein Tuch oder Rost zum Abtropfen legen und mit Puderzucker bestäuben.

Berliner Rezept

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Mrz 122012
 
  • 16 l reife Pflaumen
  • 2-4 l reife Fliederbeeren
  • 0,5 l grüne, nochnicht ausgewachsene Wallnüsse

Die Pflaumen werden von Stiel und Stein befreit, mit den Fliederbeeren und Wallnüssen in einen großen Topf oder Kessel gegeben und 8-10 Stunden unaufhörlich gekocht. Anfänglich kann die Hitze stark sein, später muss sie immer schwächer werden. Man rührt das Muß ununterbrochen, damit es nicht anbrennt und die wässrigen Teile um so schneller verdampfen.

Es wird der Haltbarkeit wegen sehr steif gekocht. Zum Rühren nutzt man einen eisernen Spaten mit hölzernen Stiel, damit man das Muß immer scharf vom Boden des Kessels abheben kann.

Nachdem das Muß steif ist, wird es heiß in Gläser gefüllt und sofort verschlossen.

 

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Mrz 122012
 
  • 750 g Pflaumen, entsteint
  • 500 g Zucker

Die frischen, von der Schale befreiten und entsteinten Pflaumen werden mit 1/3tel des Zuckers 15 Minuten langsam gekocht, durch einen Durchschlag gegeben und noch einmal mit dem übrigen Zucker 4-6 Minuten bei ständigem Rühren auf starkem Feuer gekocht, in Einmachgläser gegeben und verschlossen.

Dieses Muss eignet sich vorzüglich zu Gelee und Torten.

Wangerooge, Norddeutschland, 1850

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Feb 242012
 

Der Hefenteig http://www.historisch-kochen.de/?p=1686 wird fischbeindick ausgerollt, mit Butter bestrichen, mit Zucker bestreut und in 10 cm grosse Vierecke geschnitten, die man mit einem Teeloeffel voll Leckwar bestreicht. Rechts und links schlägt man den Teig ca. 1,5 cm breit über die Fülle (von dem offenen Ende aus) zusammen, so dass ungefähr 6 cm lange, dicke Würstchen entstehen, die man in eine mit süsser Butter reich ausgestrichene Pfanne aufrechtstehend dicht aneinander reiht, wobei man jedes an der Seite mit etwas zerlassener Butter bestreicht, ehe man das andere hinein gibt, so dass sie, wenn gebacken, sich leicht von einander trennen lassen.

Man lässt die Buchteln mit einem Tuche bedeckt nochmals aufgehen, bestreicht sie dann mit zerlassener Butter und backt sie im heissen Ofen etwa 30 Minuten goldfarben, wobei man sie, wenn halb gebacken, mit zerkleppertem Ei bestreicht, das man mit etwas Zucker vermengt hat. Die Buchteln werden schön aufgetürmt, mit Zucker bestreut noch etwas warm serviert.

Sehr gut schmeckt auch die Fülle, wenn man sie aus sehr reifen, frischen Zwetschken zubereitet, die man ohne Zucker kocht (nachdem sie entkernt sind), wobei man sie unter stetem Rühren ganz dunkel und breiig werden lässt. Man kann dann, wenn erwünscht, etwas Zucker hinzufügen. Die Buchteln können auch mit Nuss- oder Mohnfülle gemacht werden und könncn flach in die Pfanne gelegt werden, in diesem Falle jedoch zieht man den Teig etwas in die Länge, so dass die gebackenen Buchteln ca. 12 cm lang sind.

Österreich-Ungarn, 1915

 

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Mai 082009
 

Einige Löffel Pflaumenmus mit Wasser, etwas Zucker und einigen Nelken glatt verkochen. Dann ein Glas Wein dazu geben und die Sauce durch ein Sieb schlagen.

An Stelle des Pflaumenmuss kann man auch getrocknete Pflaumen nehmen, die so lange gekocht werden, dass sie sich auch durch ein Sieb schlagen lassen.

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Mai 062009
 

Linsen einige Stunden in Wasser vorquellen lassen. Dann kocht man sie weich und wechselt nach dem Kochen nochmals das Kochwasser. Man sollte hierbei aufpassen, damit man die Linsen nicht kaputt macht. Wenn sie fast weich sind, giesst man einen Teil Wasser ab und setzt, falls vorhanden, etwas heisse Bratenbrühe hinzu. Dann nochmals aufkochen lassen.

Es wird reichlich Bratenfett mit einigen EL Mehl schön dunkelbraun geschwitzt und setzt noch eine feingeschnittene Zwiebel hinzu, die etwas mitschwitzen soll. Dann gibt man dies zu den Linsen, würzt mit Salz und ca. 150 ml Weinessig und hält es bis zum Anrichten warm.

Man kann auch einige Löffel Pflaumenmus an die Linsen geben.

Kochzeit: ca. 2,5 Stunden.

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