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Okt 142012
 

Synonyme:  Rebe, Weinstock, Wein

Verwendung:

  • Blätter: kühlen, ziehen zusammen
  • Saft der Blätter: gegen Durchfall, Rote Ruhr, Erbrechen, Blutspucken
  • Blätter äußerlich: kühlen, lindern Kopfschmerz, Hitze der Fieber; in Fußbädern: fördern Schlaf
  • Saft aus Rebenästen im Frühjahr: treibt kräftig den Urin, gegen Steine, stärkt die Augen, vertreibt die Röte daraus, heitl und vertreibt Zittermähler, Flechten, Krätze, Grind, wenn man etwas Salpeter untermischt und sich damit wäscht
  • Saft aus unreifen Trauben: kühlt, trocknet, zieht zusammen, stopft Durchfall, widersteht der Fäulnis, stärkt den Magen, verhindert den Ekel, erweckt den Appetit, stillt das Erbrechen, hintertreibt die seltsamen und unnatürlichen Lüste der schwangeren Frauen, löscht den Durst
  • Öl aus den Kernen: gegen Podagra, bei Geschwüren, Verletzungen und Wunden
  • Kerne gepulvert und gemahlen: gegen Würgen und Erbrechen des Magens, stillt Durchfall, Rote Ruhr, Mutterfluss
  • Rohe Weintrauben: können rohe Feuchtigkeit im Magen, Blähungen, Durchfall usw. verursachen, Hülsen bzw. Schalen sind scher verdaulich, besonders die roten, sollten daher nicht zu viel genossen werden
  • Most: bläht den Leib und die Därme sehr auf, macht viel Grimmen, wird schwerlich verdaut, verursacht dickes Geblüt, verstopft die Leber, Milz, Krößadern, verursacht Durchfall, Husten, Seitenstechen, Gries und Nierensteine, treibt aber den Urin und wirkt abführend, je süsser er ist
  • Wein mäßig getrunken: wärmt und stärkt die Lebensgeister, vermehrt und erhält gutes Blut, stärkt den ganzen Leib, stärkt Herz, gibt natürliche Wärme, erquickt die Lebensgeister und ersetzt diese, wenn man oft mit Mattigkeit und Ohnmacht kämpft, erfreut das Herz, gibt Stärke, bringt Ruhe und Schlaf, erwärmt den kalten und schwachen Magen, fördert die Verdauung und erweckt Appetit, läbt Gebährende und erleichtert Geburt, widersteht der Fäulnis, bewahrt vor Gift und Pest
  • Wein: schärft die Sinne, Vernunft und Verstand gegen Melancholie, Schermütigkeit, Angst
  • Wein: macht die furchtsamen und verzagten gar freudig und beherzt, die Kargen freigiebig, die Stillschweigenden beredsam.
  • Der Wein geht zum Ersten glatt und süß ein, besonders, wenn der Trunkenbold trotzig ist, so läss sich der Wein getrost saufen. Aber zuletzt wir der gesoffene Wein Herr im Kopf und wirft den Sauf-Ritter unter die Bank.
  • Der tägliche Gebrauch und Überfluss (besonders in großem Gesundheits-Trinken) ist ein Hauptübel, ja ein schädliches Gift. Denn es bringt der Überfluss des Weins unterschiedliche gefährliche Zufälle und Krankheiten. Er verursacht heftige Aufwallungen des Geblüts, Seitenstechen und hitzige Fieber, große Kopfschmerzen, Schwindel und Schlaganfall, fördert die Schlafsucht und die Fallsucht, erweckt Zucken und Zittern der Glieder, Lähmungen, Gicht, Krämpfe, Koliken und heftige Steinschmerzen und Podagra. Dies ist auch die Ursache, weshalb Gicht oder Podagra der Reichen Krankheit genannt wird; als auch eine  Feindin der Armen. Darum, weil die armen Leute gewöhnlich kärglich leben, so sind sie auch der Gicht nicht unterworfen.  “Bachchus der Vater, Venus die Mutter und Ira die Hebamme, zeugen ein Kind dam man nennt Podagra.
  • Es eröffnet der Wein die Adern oder entzündet die Leber, macht abzehrende Fieber, generiert den Stein, gibt Ursache zu Wassersucht und Windsucht, wie auch zum Husten und Schwindsucht, Blutspucken und Blutharnen, die Rote Ruhr, verhinert des öfteren die Schwängerung, schadet den Schwangeren und Säugenden, desgleichen führt zur Hysterie und Mißgeburt, und verursacht rote, triefende Augen, Blindheit des Gesichts, und bringt den frühen Tod.
  • Auch wenn der übermäßige Gebrauch des Weins allen und jeden Menschen insgesamt schädlich ist, so ist er doch besonders den alten Leuten, wie auch den Kindern und gar jungen Personen am schädlichsten und am allerungesundesten.

Aus dem Wein wird der Weinessig bereitet, der durch Fermentation seinen guten Namen, Geruch, Wein-Geschmack und Kraft verloren hat.

  • Essig: durchtring, macht dünne, verdünnt dicke Feuchtigkeiten, verzehrt, trocknet
  • treibt den Schweiß, vertreibt Milchknollen und geronnenes Blut im Leib, stillt das Erbrechen, nimmt den Ekel, macht Appetit, stärkt den Magen
  • vertreibt Gallenkoliken, mäßigt das Fieber, kühlt und mindert in großer Hitze den Durst, widersteht der Fäulnis, Gift, giftigen Tierbissen, giftigen Krankheiten und Pest, gegen Scorbut
  • löscht und dämpft bei Verbrennungen, legt das heftige NIesen, hemmt und stillt Nasenbluten (daran gerochen)
  • kann aber den Nerven schädlich sein, schwächt Gehirn und Augen, schadet Brust nd Lungen, erregt Husten, ist schädlich bei Schwindsucht, Lungensucht oder entzündete Nieren haben oder von Podagra geplagt werden
  • oft und viel genossen: macht den Leib dürr und mager, mindert den natürlichen Samen

Aus dem Wein wird auch Branntwein erzeugt. Dieser Spiritus, wenn alle Wässrigkeit entzogen ist, hat einen sehr angenehmen und erquickenden Geruch, ist gewaltig subtil, flüchtig und durchdringend.  Er hat daneben eine solche Balsamische Natur, daß er nicht verschimmelt, verwest oder eine Mutter setzt, wie es andere Flüssigkeiten  machen. Die Kräfte und Tugenden sind unzählbar, wenn er recht und mässig gebrauchtr wird. Dann unterhält er und stärkt unsere natürliche Wärme und Balsam des Lebens (dahero ihm von vielen nicht vergeblich der Name “Aqua vitae” oder Wasser des Lebens gegeben worden) .

  • Spiritus: erhält, zerteilt, verdünnt, verzehrt
  • konserviert vor Fäulnis und Verderben, widersteht allen Gebrechen und Krankheiten, die durch die Kälte kommen, insbesondere wärmt er das kalte feuchte Gehirn und Haupt, reinigt es von vielen phlegmatischen Feuchtigkeiten, stärkt des Menschen Gedächtnis, schärft die Augen, Gehör, Sinne und Vernunft, erfreut und erfrischt das Herz, nimmt das Herzklopfen und Zittern, erquickt den Ohnmächtigen und fast Sterbenden, widersteht mit Macht der sauren Melancholie, stärkt und erwärmt den Magen, verzehrt alle böse Feuchtigkeit, befördert eine richtige Verdauung der Speisen, stillt den Unwillen und das Erbrechen, erweckt den verlorenen Appetit, vertreibt das Bauchgrimmen und die Kolik, zerteilt und verzehrt die verschlossenen Winde und Blähungen, stillt den Durst.
  • räumt und löst die Brust von zähem Schleim, Husten, tut wohl bei Keuchen, Engrüstigkeit, treibt Urin und Schweiß, reinigt das Blut, erwärmt und stärkt die Gebärmutter wie auch die Genitalien von Männern und Weibern, treibt die Menstraution kräftig, verjagt langwierige Fieber
  • bei unsachgemäßem und übermäßigem Gebrauch, schwächt er das Haupt, erweckt Nasenbluten und Blutspeien, verfinstert die Augen, macht Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen, rote und rinnende Augen, generiert den Schlaganfall, Schlafscuht, Schwindsucht, Gelbsucht und Wassersucht, verursacht higzige und abzehrende Fieber, macht Darmgicht, Kolik, Durchfall, Krämpfe der Sehnen, Zittern der Hände, Gicht und Podagra, verdirbt den Magen und dessen Verdauung, macht Lungenentzündung, einen faulen und stinkenden Atem, Husten, Röcheln, Keuchen.
  • Erhitzt und verstopft die Leber und andere innere Glieder, trocknet und verzehrt die guten Feuchtigkeiten des Leibes, verbrennt das Blut, erstickt und schächt endlich die natürliche Wärme und ersetzt statt eines freudigen Gemüths, Herzzittern, Schrecken, Melancholie und oft einen plötzlichen Tod.
  • Den Schwangeren und Säugenden ist er auch sehr schädlich, so dass auch die Früchte des Leibes nach der Geburt schnell und oft sterben.

 

  • auf den Hauptwirbel und Nacken gestrichten: gegen Kopfschmerzen, stärkt Gehrin, schärft Gedächtnis
  • an Schläfe gestrichen oder unter Nase gehalten: erweckt die Schlafsüchtigen, erquickt die Ohmächtigen und die fast in Todesnöten liegenden, hemmt das Nasenbluten
  • mit Branntwein benetzte Baumwolle in Ohr: vertreibt das Sausen und Klingen der Ohren, stillt den Schmerz
  • nimmt den Krampf, das Zittern und Begen der Glieder, vertreibt Lähmungen der vom Schlag getroffenen, vertreibt das Zahnweh, Gürtelrose
  • Haut eingerieben: tilgt Flecken, Masen, Finnen im Gesicht und macht Haut sauber und glatt
  • bringt rote triefende Augen wieder zurecht,  tilgt angehende Augenfelle, wenn man sich Morgens und Abends damit wäscht, lindert die Schmerzen, vertreibt die Dunkelheit der Augen
  • Kopf damit gewaschen oder gebürstet: vertreibt Läuse, Nissen, Haarfresser und Milben im Haar, trocknet den bösen fließenden Erbgrind
  • mit angefeuchtetem Tuch aufgelegt: zerteilt das Blut, das durch Fallen, Stoßen oder Quetschung sich zwischen Fell und Fleisch gesetzt hat, reinigt und heilt frische Wunden, Geschwüre, Fisteln, resolviert und verzehrt kalte Geschwulste, gegen Wundbrand, hilft bei Erfrierungen; um verbrannte Glieder geschlagen: zieht Hitze und Brand aus, lindert die Schmerzen

An den Fässern setzt sich der Weinstein ab.

  • Weinstein löscht den Durst, erregt Appetit, säubert Harngänge und treibt den Urin
  • 4 g eingenommen: säubert das Blut, eröffnet Leber, Milz, verstopfte Adern und Gänge, kühlt die Leber, treibt Urin und Menstruation, ist gut bei Gelbsucht, Wassersucht, schwachem Magen, hilft der Verdauung, macht gute Luft, stillt Sodbrennen, dämpft die Galle, führt Gries ab,

Botanologia medica, 1714

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Okt 132012
 

Synonyme:  Deutsche Myrikarie , Tamarißke, Porst, Birtzenbertz

Verwendung:

  • Rinde: wärmt, trocknet, zieht zusammen, öffnet, reinigt
  • treibt gewaltig Urin und Stein, gegen verstopfte und verhärtete Milz
  • Rinde in Wasser gesotten und getrunken: säubert Blut, verzehrt Melancholie, vertreibt Krätze, Hautjucken, Schwarze Sucht, Gelbsucht, Gonorrhoe, Fieber, Gicht, Wassersucht, Aussatz

Botanologia medica, 1714

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Okt 122012
 

Synonyme: Stöchas-Kraut, Arabischer Stöchas, Weißer Lavendel, Schopflavendel, Arabischer Lavendel

Verwendung:

  • Samen und Spitzen der Zweige: wärmen, trocknen, verzehren, öffnen, stärken
  • stärken Gehirn und Nerven, gegen Schwindel, Schlaganfall, Fallsucht, Melancholoie, Krampf, Zittern, Lähmungen,  Lungenkrankheiten
  • befördern das Auswerfen von Schleim, gegen Keuchen, Engbrüstigkeit, Husten, stärkt Magen, Herz,m Leber, Lunge

Botanologia medica, 1714

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Okt 102012
 

Synonyme: Senna, Edle Sena, Edle Senna, Alexandrinische Senetblätter

Verwendung:

  • führen Flüssigkeit und Feuchtigkeit aus Brust, Magen, Milz, Leber durch Stuhlgang ab
  • gegen veraltete Verstopfungen, Syphillis, scharfen bösen Grind, Aussatz, vertreibt Melancholie, Fieber, Schwindel, Fallsucht
  • schärft die Sinne, stärkt Augen und Ohren
  • Samen äußerlich in Lauge:  stärkt Auge, Gehör, vertreibt Melancholie, Schwindel, Schnupfen

Botanologia medica, 1714

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Okt 102012
 

Synonyme:  Hirschzunge, Gemeine Hirschzunge, Zecht, Kleines Milzkraut, Nesselfarn, Steinfarn, Milzfarn

Verwendung:

  • wärmt und kühlt mittelmässig, öffnet, säubert, trocknet
  • gegen alle Milz-Krankheiten, Gelbsucht, Fieber, heilt Wunden und Geschwüre
  • treibt Urin, Grieß und Stein,
  • in Wein gesotten und getrunken: gegen hart geschwollene Milz, Melankolie, Schwermütigkeit
  • Kraut gepulvert und eingenommen: gegen Krämpfe, Herzklopfen, Mutterbeschwerden
  • äußerlich: in Wasser gekocht als Waschwasser: heilt Wunden und Geschwüre

 

Botanologia medica, 1714

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Okt 072012
 

Synonyme:  Garten-Raute, Gemeine Raute, Edel-Raute, Edelraute, Gartenraute, Wein-Raute, Gemeine Raute, Rude

Verwendung:

  • sollen im Garten schädliche Ungeziefer und giftige Tiere vertreiben
  • wird auch auf Butterbrot gegessen
  • erwärmt, trocknet, zerteilt macht dünn
  • widersteht Gift und gitigen Tieren, äußerlich und innerlich gebraucht
  • gegen Pest, ansteckende Krankheiten
  • gut für Gehirn und Auge, schärft das Auge
  • stärkt den Magen, gegen Magenschmerzen, Kolik, Seitenstechen
  • treibt Harn und Grieß, gegen Würmer
  • dämpft Unkeuschheit und entsprechende Träume
  • erfrischt Herz, vertreibt Melancholie, stärt Gehirn und Nerven, gegen Fieber, Scharbock, Fettleibigkeit
  • innerlich zu viel gebraucht, soll unfruchtbar machen
  • Rautensaft: Einreibung als Vorbeugung gegen Tierstiche und Tierbisse
  • gegen blaue Flecken, Hämatome, Geschwüre,. Warzen

 

Botanologia medica, 1714

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Okt 072012
 

Synonyme:  Gemeiner Rosmarin, Weihrauchwurz

Verwendung:

  • wärmt, trocknet, verdünnt, zieht etwas zusammen
  • stärkt Herz und Gehirn, gegen Nervenkrankheiten, Kartarr, Schlaganfall, Fallscucht, Schwindel, Schlafsucht, Zittern, Krampf, Gicht, Lähmungen
  • tilgt Herzklopfen, vertreibt Melancholie, schärft das Auge und das Gedächtnis, gegen schwachen Magen, hilft der Verdauung, vertreibt Blähungen und Bauchgrimmen, tötet Würmer, widersteht der Fäulung, öffnet verstopfte Milz, Leber, Mutter, gegen Gelbsucht und Wassersucht
  • Blüten mit etwas Salz täglich eingenommen: stärkt die Augen
  • fördert Harn und Menstruation, reinigt Gebärmutter, gegen Unfruchtbarkeit der Frauen
  • gegen Husten und Heiserkeit
  • Rosmarin in Lauge gelegt als Haarwäsche: macht den Kopf stark, kräftigt das Gehirn, gegen Haarausfall, vermehrt das Haar
  • Pulver: reinigt und heilt Wunden, gegen Nasenpolypen
  • grüne Kraut gestoßen und aufgelegt: gegen Blaue Fleicken, Hämatome
  • Rosmarinwein: reinigt das Blut, öffnet Verstopfung, hilft der Verdauung, regt Appetit an, vertreibt schwere Melancholie, stillt Leibgrimmen, Rote Ruhr, hilft bei Schwindsucht, Wassersucht
  • Wasser: erwärmt, stärkt Haupt und Geist, gegen Schnupfen, erleichtert die Geburt, treibt Harn, bringt verlorene Sprache wieder, hilft erlahmten Gliedern, gegen Podagra. Abends und Morgends in die Augen getröpfelt: gegen Augenfell, schärft die Augen
  • Öl: wärmt Haupt, gegen Schwindel, Zittern der Glieder, Lähmungen, Augenprobleme

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Okt 052012
 

Synonyme: Wasserrübe, Stoppelrübe, Rübenkohl, Turnips, Weiße Rübe, Chinakohl, Runde Rübe

Verwendung:

  • als Speise
  • sind nicht zu leicht zu verdauen, beschweren den Magen
  • stärken die Augen
  • Rübenbrühe mit Zucker oder Honig: gegen Husten, Engbrüstigkeit, Heiserkeit, lösen Schleim
  • gegen Fieber, Wassersucht, Melancholie, gegen brennenden Harn
  • weisse RÜben mit Milch oder Wasser gekocht, als Pflaster: hilft gegen Podagra Schmerzen
  • Rübensamen: gegen Pocken, Masern der Kinder, reinigt das Blut, widersteht dem Gift, gegen Gelbsucht, Wassersucht, Fleckfieber, verhaltenen Urin, Steine

Botanologia medica, 1714

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Okt 042012
 

Synonyme: Engelsüss, Gewöhnlicher Tüpfelfarn, Süßwurz, Baumfarn, Eichenfarn, Tropfwurz, Steinlackritze, Steinwurz, Steinfarnwurz

Verwendung:

  • gewöhnlich wird die Wurzel verwendet, die einen süsslichen Geschmack, fast wie Süßholz, hat
  • eröffnet Verstopfungen der Leber und Milz, vertreibt linde Verstopfungen, gegen Melancholie, scharze Galle
  • gegen Scharbock, Syphillis, Fieber, Aussatz, Krätze, hilft gegen Kolik, Reißen im Leib, verhütet Nierenstein
  • löst Schleim aus den Luftröhren, gegen Verstopfungen der Lunge, Husten, Keuchen
  • Pulver 21 Tage in Weißweiun und Honig eingenommen: gegen Kropf
  • Pulver in Nase: gegen Nasenpolypen
  • Pulver mit Honig zu Salbe: gegen Schrunde und aufgesprungene Haut, Geschwüre

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Okt 032012
 

Synonyme: Kleiner Wiesenknopf , Kleines Blutkraut, Kleines Sperbenkraut, Herrgottsbärlein

Verwendung:

  • kühlt, trockne,t zieht zusammen
  • stärkt den schwachen Magen, fördert die Verdauung, macht Appetit, gegen Probleme der Lungen, Husten, Schwindsucht
  • Wudkraut, stillt Bauchflüsse, Blutflüsse,
  • verhütet Frühgeburt
  • Wasser oder Pulver der Wurzel: gegen Schwindsucht
  • frisches Kraut in Wein gelegt: reinigt Blut, gegen Schnupfen, gegen Melancholie, Traurigkeit
  • Saft eingetrocknet zu Salbe: gegen Kopfwunden

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Sep 282012
 

Synonyme: Gewöhnlicher Hopfen, Fimmelhopfen, Gemeiner Hopfen, Nesselhopfen,
Echter Hopfen

Verwendung:

  • wärmt, trocknet, öffnet, reinigt
  • gegen verstopfte Adern, Hämooriden, auch verstopfte Leber, verstopfte Milz
  • reinigt Blut, berhindert die Fäulnis, gut gegen Scharbock, Gelbsucht, Wassersucht, Milzsucht, Melancholie, Fieber
  • treibt Harn und Steine, tötet Spulwürmer
  • hilft auch gegen Krätze, Syphillis, Flechten, Hautflecken
  • in Bier oder Wein gekocht, als Pflaster: gegen Schmerzen durch Fallen oder Stoßen, Verrenkungen, Geschwulste

Botanologia medica, 1714

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Sep 252012
 

Synonyme: Gemeines Hartheu, Gemeines Johanniskraut, Hexenkraut, Hyssopus officinalis, Jagdenteufel, Johannisblut, Mannskraft, St. Johanniskraut, Gemeiner Isop, Gemeiner Ysop, Johanneskraut, Tüpfel-Hartheu, Tüpfelhartheu, Johanneskraut, Tüpfel-Hartheu, Tüpfelhartheu, Durchstochenblätteriges Hartheu, St. Johannis-Kraut. St.-Johannis-Blut, Tage-Teufel, Teufels-Flucht,

Verwendung:

  • ist ein hervorragende Wundkraut, reinigt und heilt gewaltig alle innerlichen und äußerlichen Wunden, auch alte faule Schäden, Verrenkungen, Beinbrüche, Darmbrüche
  • wird zu Wundtränken und Wundsalben genutzt
  • stärkt auch Gehirn und Nerven, nimmt den Schwindel, gegen Schlaganfall, Epilepsie, Melancholie, Schwindsucht, treibt auch Harn und Stein, reinigt das Blut
  • in Wein gelegt und getrunken: tötet Würmer, gegen Gelbsucht, Fieber
  • Öl: wärmt, trocknet, reinigt, zieht zusammen, heilt Wunden und Stiche, Löcher in der Brust, lindert Schmerzen, stillt Zittern der Glieder, verhütet Krämpfe, gegen Verbrennungen

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Sep 242012
 

Synonyme: Scharlacheiche, Stech-Eiche, Kermes-Baum, Scharlach-Baum

Verwendung:

  • ist die Heimat der Kermes-Schildlaus, aus der roter Farbstoff produziert wird
  • gedörrte Beeren: wärmen, trocknen, ziehen zusammen
  • dienen Herz und Gehirn, erquicken die Lebensgeister, stärken Magen und Leber
  • gegen Rote Rur, Druchfall, Nasenbluten
  • wird als Abtreibungsmittel genutz
  • Saft: zur Stärkung des Herzens, gegen Schwachheit und Ohnmachten, gegen Melancholie und Traurigkeit, gegen Herzklopfen
  • Körner gepulvert: stillen Blut, heilen verletzte Nerven, gut gegen Kopfwunden

Botanologia medica, 1714

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Sep 242012
 

Synonyme: Kraft-Wurzel

Verwendung:

  • temperiert, wärmt mäßig, trocknet, zerteilt, öffnet, zieht etwas zusammen, stärkt
  • stärkt Herz, Gehirn, Gedächtnis, Auge und den Körper
  • reinigt Blut, treibt den Schweiß, widersteht der Melancholie, vertreibt Schwindel, Schlaganfall, Gicht, hilft bei Ohnmacht, fördert den Schlaf, macht Appetit, fördert die Verdauung und stillt das Erbrechen
  • vertreibt Fieber, Kolik, Rote Ruhr, stärkt Gebärende

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Sep 242012
 

Synonyme: Feldraute, Gemeiner Erdrauch, Herdrauch
, Echter Erdrauch, Echter Erdrauch
, Gewöhnlicher Erdrauch, Gebräuchlicher Erdrauch, Taubenkropf, Wilde Raute, Feldraute, Katzenkörbel, Taubenkörbel, Grindkraut, Krätzheil,

Verwendung:

  • wärmt mild, öffnet, zerteilt
  • fürt wässrige Flüssigkeiten aus, gegen Melancholie, reinigt Blut, treibt Schweiß, widersteht der Fäulnis, öffnet und stärkt Leber und Milz, befördert den Harn, treibt die Menstruation, zerteilt geronnenes Blut im Leibe
  • gegen Nasenbluten, widersteht Gift und Scharbock, gegen Fieber, Milz und Krankheiten der Gedärme, die aus Verstopfungen herrühren, Wassersucht, Gelbsucht, Pocken und Masern
  • hilft bei Grind, Krätze, Flechten, Leberflecken, Haut jucken, Krebs
  • Wassr in die Augen: macht klar, vertreibt Röte; in die Nasenlöcher geschnupft: reinigt das Gehirn, bringt verlorenen Geruch zurück; als Waschwasser für das Gesicht: vertreibt Finnen
  • Saft: tötet Spulwürmer und führt sie aus, stärkt Magen und Darm,  öffnet Verstopfungen, vertreibt Gelbsucht,  erweicht Stuhlgang, reinigt Blut, vertreibt Pocken, Masern, nimme allerlei Unreinheiten von der Haut
  • Same: bei Brüchen

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Sep 222012
 

Synonyme: Thymseide, Stolzkraut

Verwendung:

  • gegen Schwermut, Depression, Melancholie, Traurigkeit
  • gegen Blattern, Syphilis, Scharbock, Krebs, Erbgrind, Krätze, Unreine Haut, tiefe Schäden, Geschwüre und Fisteln

Botanologia medica, 1714

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