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Okt 142012
 

Synonyme:  Rebe, Weinstock, Wein

Verwendung:

  • Blätter: kühlen, ziehen zusammen
  • Saft der Blätter: gegen Durchfall, Rote Ruhr, Erbrechen, Blutspucken
  • Blätter äußerlich: kühlen, lindern Kopfschmerz, Hitze der Fieber; in Fußbädern: fördern Schlaf
  • Saft aus Rebenästen im Frühjahr: treibt kräftig den Urin, gegen Steine, stärkt die Augen, vertreibt die Röte daraus, heitl und vertreibt Zittermähler, Flechten, Krätze, Grind, wenn man etwas Salpeter untermischt und sich damit wäscht
  • Saft aus unreifen Trauben: kühlt, trocknet, zieht zusammen, stopft Durchfall, widersteht der Fäulnis, stärkt den Magen, verhindert den Ekel, erweckt den Appetit, stillt das Erbrechen, hintertreibt die seltsamen und unnatürlichen Lüste der schwangeren Frauen, löscht den Durst
  • Öl aus den Kernen: gegen Podagra, bei Geschwüren, Verletzungen und Wunden
  • Kerne gepulvert und gemahlen: gegen Würgen und Erbrechen des Magens, stillt Durchfall, Rote Ruhr, Mutterfluss
  • Rohe Weintrauben: können rohe Feuchtigkeit im Magen, Blähungen, Durchfall usw. verursachen, Hülsen bzw. Schalen sind scher verdaulich, besonders die roten, sollten daher nicht zu viel genossen werden
  • Most: bläht den Leib und die Därme sehr auf, macht viel Grimmen, wird schwerlich verdaut, verursacht dickes Geblüt, verstopft die Leber, Milz, Krößadern, verursacht Durchfall, Husten, Seitenstechen, Gries und Nierensteine, treibt aber den Urin und wirkt abführend, je süsser er ist
  • Wein mäßig getrunken: wärmt und stärkt die Lebensgeister, vermehrt und erhält gutes Blut, stärkt den ganzen Leib, stärkt Herz, gibt natürliche Wärme, erquickt die Lebensgeister und ersetzt diese, wenn man oft mit Mattigkeit und Ohnmacht kämpft, erfreut das Herz, gibt Stärke, bringt Ruhe und Schlaf, erwärmt den kalten und schwachen Magen, fördert die Verdauung und erweckt Appetit, läbt Gebährende und erleichtert Geburt, widersteht der Fäulnis, bewahrt vor Gift und Pest
  • Wein: schärft die Sinne, Vernunft und Verstand gegen Melancholie, Schermütigkeit, Angst
  • Wein: macht die furchtsamen und verzagten gar freudig und beherzt, die Kargen freigiebig, die Stillschweigenden beredsam.
  • Der Wein geht zum Ersten glatt und süß ein, besonders, wenn der Trunkenbold trotzig ist, so läss sich der Wein getrost saufen. Aber zuletzt wir der gesoffene Wein Herr im Kopf und wirft den Sauf-Ritter unter die Bank.
  • Der tägliche Gebrauch und Überfluss (besonders in großem Gesundheits-Trinken) ist ein Hauptübel, ja ein schädliches Gift. Denn es bringt der Überfluss des Weins unterschiedliche gefährliche Zufälle und Krankheiten. Er verursacht heftige Aufwallungen des Geblüts, Seitenstechen und hitzige Fieber, große Kopfschmerzen, Schwindel und Schlaganfall, fördert die Schlafsucht und die Fallsucht, erweckt Zucken und Zittern der Glieder, Lähmungen, Gicht, Krämpfe, Koliken und heftige Steinschmerzen und Podagra. Dies ist auch die Ursache, weshalb Gicht oder Podagra der Reichen Krankheit genannt wird; als auch eine  Feindin der Armen. Darum, weil die armen Leute gewöhnlich kärglich leben, so sind sie auch der Gicht nicht unterworfen.  “Bachchus der Vater, Venus die Mutter und Ira die Hebamme, zeugen ein Kind dam man nennt Podagra.
  • Es eröffnet der Wein die Adern oder entzündet die Leber, macht abzehrende Fieber, generiert den Stein, gibt Ursache zu Wassersucht und Windsucht, wie auch zum Husten und Schwindsucht, Blutspucken und Blutharnen, die Rote Ruhr, verhinert des öfteren die Schwängerung, schadet den Schwangeren und Säugenden, desgleichen führt zur Hysterie und Mißgeburt, und verursacht rote, triefende Augen, Blindheit des Gesichts, und bringt den frühen Tod.
  • Auch wenn der übermäßige Gebrauch des Weins allen und jeden Menschen insgesamt schädlich ist, so ist er doch besonders den alten Leuten, wie auch den Kindern und gar jungen Personen am schädlichsten und am allerungesundesten.

Aus dem Wein wird der Weinessig bereitet, der durch Fermentation seinen guten Namen, Geruch, Wein-Geschmack und Kraft verloren hat.

  • Essig: durchtring, macht dünne, verdünnt dicke Feuchtigkeiten, verzehrt, trocknet
  • treibt den Schweiß, vertreibt Milchknollen und geronnenes Blut im Leib, stillt das Erbrechen, nimmt den Ekel, macht Appetit, stärkt den Magen
  • vertreibt Gallenkoliken, mäßigt das Fieber, kühlt und mindert in großer Hitze den Durst, widersteht der Fäulnis, Gift, giftigen Tierbissen, giftigen Krankheiten und Pest, gegen Scorbut
  • löscht und dämpft bei Verbrennungen, legt das heftige NIesen, hemmt und stillt Nasenbluten (daran gerochen)
  • kann aber den Nerven schädlich sein, schwächt Gehirn und Augen, schadet Brust nd Lungen, erregt Husten, ist schädlich bei Schwindsucht, Lungensucht oder entzündete Nieren haben oder von Podagra geplagt werden
  • oft und viel genossen: macht den Leib dürr und mager, mindert den natürlichen Samen

Aus dem Wein wird auch Branntwein erzeugt. Dieser Spiritus, wenn alle Wässrigkeit entzogen ist, hat einen sehr angenehmen und erquickenden Geruch, ist gewaltig subtil, flüchtig und durchdringend.  Er hat daneben eine solche Balsamische Natur, daß er nicht verschimmelt, verwest oder eine Mutter setzt, wie es andere Flüssigkeiten  machen. Die Kräfte und Tugenden sind unzählbar, wenn er recht und mässig gebrauchtr wird. Dann unterhält er und stärkt unsere natürliche Wärme und Balsam des Lebens (dahero ihm von vielen nicht vergeblich der Name “Aqua vitae” oder Wasser des Lebens gegeben worden) .

  • Spiritus: erhält, zerteilt, verdünnt, verzehrt
  • konserviert vor Fäulnis und Verderben, widersteht allen Gebrechen und Krankheiten, die durch die Kälte kommen, insbesondere wärmt er das kalte feuchte Gehirn und Haupt, reinigt es von vielen phlegmatischen Feuchtigkeiten, stärkt des Menschen Gedächtnis, schärft die Augen, Gehör, Sinne und Vernunft, erfreut und erfrischt das Herz, nimmt das Herzklopfen und Zittern, erquickt den Ohnmächtigen und fast Sterbenden, widersteht mit Macht der sauren Melancholie, stärkt und erwärmt den Magen, verzehrt alle böse Feuchtigkeit, befördert eine richtige Verdauung der Speisen, stillt den Unwillen und das Erbrechen, erweckt den verlorenen Appetit, vertreibt das Bauchgrimmen und die Kolik, zerteilt und verzehrt die verschlossenen Winde und Blähungen, stillt den Durst.
  • räumt und löst die Brust von zähem Schleim, Husten, tut wohl bei Keuchen, Engrüstigkeit, treibt Urin und Schweiß, reinigt das Blut, erwärmt und stärkt die Gebärmutter wie auch die Genitalien von Männern und Weibern, treibt die Menstraution kräftig, verjagt langwierige Fieber
  • bei unsachgemäßem und übermäßigem Gebrauch, schwächt er das Haupt, erweckt Nasenbluten und Blutspeien, verfinstert die Augen, macht Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen, rote und rinnende Augen, generiert den Schlaganfall, Schlafscuht, Schwindsucht, Gelbsucht und Wassersucht, verursacht higzige und abzehrende Fieber, macht Darmgicht, Kolik, Durchfall, Krämpfe der Sehnen, Zittern der Hände, Gicht und Podagra, verdirbt den Magen und dessen Verdauung, macht Lungenentzündung, einen faulen und stinkenden Atem, Husten, Röcheln, Keuchen.
  • Erhitzt und verstopft die Leber und andere innere Glieder, trocknet und verzehrt die guten Feuchtigkeiten des Leibes, verbrennt das Blut, erstickt und schächt endlich die natürliche Wärme und ersetzt statt eines freudigen Gemüths, Herzzittern, Schrecken, Melancholie und oft einen plötzlichen Tod.
  • Den Schwangeren und Säugenden ist er auch sehr schädlich, so dass auch die Früchte des Leibes nach der Geburt schnell und oft sterben.

 

  • auf den Hauptwirbel und Nacken gestrichten: gegen Kopfschmerzen, stärkt Gehrin, schärft Gedächtnis
  • an Schläfe gestrichen oder unter Nase gehalten: erweckt die Schlafsüchtigen, erquickt die Ohmächtigen und die fast in Todesnöten liegenden, hemmt das Nasenbluten
  • mit Branntwein benetzte Baumwolle in Ohr: vertreibt das Sausen und Klingen der Ohren, stillt den Schmerz
  • nimmt den Krampf, das Zittern und Begen der Glieder, vertreibt Lähmungen der vom Schlag getroffenen, vertreibt das Zahnweh, Gürtelrose
  • Haut eingerieben: tilgt Flecken, Masen, Finnen im Gesicht und macht Haut sauber und glatt
  • bringt rote triefende Augen wieder zurecht,  tilgt angehende Augenfelle, wenn man sich Morgens und Abends damit wäscht, lindert die Schmerzen, vertreibt die Dunkelheit der Augen
  • Kopf damit gewaschen oder gebürstet: vertreibt Läuse, Nissen, Haarfresser und Milben im Haar, trocknet den bösen fließenden Erbgrind
  • mit angefeuchtetem Tuch aufgelegt: zerteilt das Blut, das durch Fallen, Stoßen oder Quetschung sich zwischen Fell und Fleisch gesetzt hat, reinigt und heilt frische Wunden, Geschwüre, Fisteln, resolviert und verzehrt kalte Geschwulste, gegen Wundbrand, hilft bei Erfrierungen; um verbrannte Glieder geschlagen: zieht Hitze und Brand aus, lindert die Schmerzen

An den Fässern setzt sich der Weinstein ab.

  • Weinstein löscht den Durst, erregt Appetit, säubert Harngänge und treibt den Urin
  • 4 g eingenommen: säubert das Blut, eröffnet Leber, Milz, verstopfte Adern und Gänge, kühlt die Leber, treibt Urin und Menstruation, ist gut bei Gelbsucht, Wassersucht, schwachem Magen, hilft der Verdauung, macht gute Luft, stillt Sodbrennen, dämpft die Galle, führt Gries ab,

Botanologia medica, 1714

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Okt 102012
 

Synonyme:  Wiesen-Witwenblume, Acker-Witwenblume, Acker-Skabiose,  Scabiosenkraut, Pastemenkraut, Pestemen, Grindkraut, Nonnenlippe, Knopfkraut, Blaue Kornrose

Verwendung:

  • erwärmt, eröffnet, trocknet
  • treibt Schweiß, säubert das Blut, tötet Würmer im Leib,
  • ist herrliches Wundkraut, Brustkraut und Lungenkraut, räumt die Brust von allem Kodder und zähem Schleim, zerteilt und erweicht Geschwüre und Beulen des Halses, der Lunge, Brust und Seiten, gegen Keuchen, Seitenstechen, Schwindsucht
  • ausgepresster Saft: gegen Feigwarzen, Flechten, Krätze
  • Kraut im Bad: gegen Räude, Krätze, Aussatz, Syphillis
  • mit Lauge gekocht als Haarwäsche: gegen bösen Grind, Milben

Botanologia medica, 1714

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Okt 062012
 

Synonyme:  Christuspalme, Palma Christi, Rizinusstaude, Rizinus, Rizinusölbaum, Kreuzbaum, Zeckenbaum, Römische Bonen

Verwendung:

  • Samen: wirken stark abführend, gegen Schleim im Hals und Brust, gegen Wassersucht, Gicht, Podagra
  • Bläter: heilen Geschwüre, harte Geschwulste
  • Öl: abführend, gegen Hautflecken, Flechten, Wundmahle, Kopfgrind, Räude, Krätze, Würmer

 

Botanologia medica, 1714

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Okt 032012
 

Synonyme: Spitz-Wegerich, Rippenkraut, Schmaler Wegerich, Spitzfederich, Spitzwegerich, Lanzettblätteriger Wegerich

Verwendung:

  • Leber- und Wundkraut
  • innerlich und äußerlich: säubert und heilt böse, faule, fließende Schäaden, Wunden, alte Geschwüre, Fisteln, Krebs, Flechten usw.
  • stillt Blutungen, Blutspeien, Blutharnen, Nasenbluten
  • gegen Entzündungen, auch Geschwüre der Nieren und Blase, stillt Erbrechen, Durchfall, Rote Ruhr, Leber-Fluß, Gonorrhoe
  • stärkt und eröffnet Leber, mäßigt die Hitze der Galle, reinigt das Blut, gegen Fieber, Tollwut, Spinnenstiche
  • Saft: tötet die Bauchwürmer, gegen Schwindsucht, Gelbsucht
  • gestossen mit starkem Wein aufgelegt: gegen Kärmpfe
  • Kraut und Weinstein, mit Honig zerstoßen netze ein Tuch darin und lege es auf die Wunde: reinigt und heilt die Wunde
  • Same: gegen den Stein, Brüche, Durchfall, Rote Ruhr
  • Samen im Haus geräuchert: vertreibt die Spinnen

 

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Okt 032012
 

Synonyme: Breiter Wegerich, Großer Wegerich, Großer Wegetritt, Breit-Wegerichl, Breitwegerich, Roter Wegerich, Portenblatt, Ballenkraut, Wegeblatt 

Verwendung:

  • Leber- und Wundkraut
  • innerlich und äußerlich: säubert und heilt böse, faule, fließende Schäaden, Wunden, alte Geschwüre, Fisteln, Krebs, Flechten usw.
  • stillt Blutungen, Blutspeien, Blutharnen, Nasenbluten
  • gegen Entzündungen, auch Geschwüre der Nieren und Blase, stillt Erbrechen, Durchfall, Rote Ruhr, Leber-Fluß, Gonorrhoe
  • stärkt und eröffnet Leber, mäßigt die Hitze der Galle, reinigt das Blut, gegen Fieber, Tollwut, Spinnenstiche
  • Saft: tötet die Bauchwürmer, gegen Schwindsucht, Gelbsucht

Botanologia medica, 1714

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Sep 292012
 

Synonyme:  Waldbingelkraut, Ausdauerndes Bingelkraut , Wald-Bingelkraut , Waldbingelkraut , Ausdauerndes Bingelkraut , Scheißkraut, Scheißmelde, Mistmelde, Hundsmelde, Speckmelde, Weingarten-Grün,

Verwendung:

  • hat abführende Wirkung
  • wird besonders als Klistier gebraucht, um den verstopften, harten Leib dadurch zu erwecken
  • wurde früher mit unter den Kohl beim Kochen gemischt
  • öffnet auch Geschwulste
  • in Wasser gekocht und getrunken: öffnet den verstopften Leib, macht Luft um die Brust, gegen Keuchen
  • treibt Menstruation und Nachgeburt, macht die Frauen fruchtbar
  • ausgedrückter Saft oder gestossenes Kraut: vertreibt Warzen und Flechten
  • Samen in Wasser gekocht, getrunken: gegen Gelbsucht

Botanologia medica, 1714

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Sep 282012
 

Synonyme:  Garten-Apfel, Süssapfel

Verwendung:

  • rohe und unreife Früchte können den Magen beschweren, die Verdauung störne, Blähungen verursachen und Verstopfungen verursachen
  • Faule Äpfel: werden manchmal bei Verbrennungen als Pflaster genutzt
  • destilliertes Wasser aus faulen Äpfeln: gegen Augenleiden, Fehlsichtigkeit, gegen Brand, faulende Geschwüre, Krebs, Fisteln, Pestbeulen und Wolf
  • Saft von sauren Äpfeln: gegen unsaubere Haut, Flechten
  • aus Blüte gebranntes Wasser: gegen Hautröte, Finnen, Flecken, Sommersprossen

Botanologia medica, 1714

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Sep 282012
 

Synonyme: Wolfsbohne, Feigbohne, Wick-Bohne, Türkische Wicke

Verwendung:

  • es werden nur die Bohnen oder deren Mehl verwedendet
  • reinigen, säubern, heilen
  • in Wein oder Wasser gekocht, davon getrunken: öffnet dei verstopfte Leber, verstopfte Milz, treibt Harn, treibt Menstruation, treibt die Geburt
  • hilft gegen Feigwarzen
  • vertilgt die Spulwürmer bei Kindern
  • Mehl mit Essig gekocht oder mit Honig-Essig vermischt und aufgelegt: gegen Kropf, Knollen und Beulen, blaue Flecke, Hüftweh, Entzündungen
  • Mehl und Wasser zum Waschen: reinigt und gegen schäbige Haut, Räude, Flechten, Zittermähler
  • aus Blüten destilliertes Wasser mit Rosenwasser oder Bohnenblütenwasser vermischt: zum Waschen, macht schöne Haut und schönes Gesicht
  • Bohnen räuchern: vertreibt Mücken

 

Botanologia medica, 1714

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Sep 272012
 

!! GIFTIG !!

Synonyme: Kornrade , Kornröschen , Raden , Rade, Korn-Rose, Richel

Verwendung:

  • heilt Grind, Flechten, Zittermähler, böse und fressende Schäden, Fisteln, Wunden
  • mit Honig vermisch und Auge bestrichen: tilgt Aufenfell, Augenmähler
  • Same: tötet Bauchwürmer, fördert den Urin
  • mit Waremen Wein eingenommen: gegen Schwindel

Botanologia medica, 1714

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Sep 272012
 

Synonyme: Indische Schlangenwurzel, Indisches Schlangenholz, Bitteres Schlangenholz, Bitterschlangenholz, Natterholzschwindelbaum,

Verwendung:

  • Holz: wärmt, trocknet, reinigt
  • innerlich verwendet: reinigt das Blut, treibt den Schweiß, treibt die Galle, wirkt abführend und erbrechend, stärkt den Magen, tilgt das Herzklopfen, vertreibt Fieber, tötet und treibt die Bauchwürmer aus
  • äußerlich verwendet: reinigt die Haut, tilgt Flecken, Hitzepickel, Sommersprossen, Flechten

Botanologia medica, 1714

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Sep 262012
 

Synonyme: Gemeiner Lorbeer, Edler Lorbeerbaum, Lorbaum

Verwendung:

  • Beeren: durchdringen, treiben stark, erweichen, reinigen, zerteilen, machen dünn, mildern
  • Beeren helfen gegen alle Krankheiten, die durch Kälte entstehen, dienen dem Gehirn, stärken Nerven und Sehnen, trocknen die Flüsse, vertreiben Husten und Engbrüstigkeit, helfem dem kalten und schwachen Magen, Leber, Milz, Mutter, eröffnen derselben Verstopfung, machen Appetit, fördern die Verdauung, zerteilen Blähungen, lindern Kolik und Wehen nach der Geburt, töten Bauchwürmer, reinigen Nieren, treiben Harn, Schweiß und Stein, die Menstruation, widerstehen Gift und Pestilenz
  • Blätter: erwärmen, eröffnen, in Wein gekocht und getrunken: öffnen Leber, öffnen verstopfte Milz, vertreiben Wassersucht, kalte Fieber.
  • Blätter gepulvert in Wein eingenommen: fördern Harn und Stein, reinigen die Mutter, erleichtern die Geburt, wärmen kalten Leib
  • Schweineschmalz heiß sieden und Lorbeerblätter übergossen: Öl  gegen Verbrennungen
  • Bad mit Lorbeerblättern: lindert Blasenschmerzen, fördert Harn und Menstraution
  • Dampf von kochendem Lorbeer in Ohren: vertreibt die Taubheit
  • Saft der Blätter in Ohren: vertreibt Taubheit, Ohrensausen, Brausen
  • Öl: gegen Kolik, Grimmen, Schmerzende Eingeweide
  • Pflaster: gegen Magenschmerzen, Darmschmerzen, Nierenschmerzen, Blasenschmerzen, Gebärmutterschmerzen, Blähungen, Wassersucht, Trommelsucht
  • Beerenöl: vertreibt Blähungen, kalte Gebrechen des Hirn, der Nerven, Därme, Magen, Milz, Leber, Mutter, Nieren. Rückgrad geschmiert: vertreibt Frost, Schüttelfrost, heilt Krätze, Flechten, hilft gegen Haarausfall, Würmer

Botanologia medica, 1714

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Sep 262012
 

Synonyme:  Springkraut, Rühr-mich-nicht-an, Wald-Springkraut,  Altweiberzorn, Treibkraut, Scheißkraut

Verwendung:

  • hat stark abführende Wirkung, man kann gleich die Samenkörner dazu verwenden
  • der Saft macht Blasen, vertreibt Haare, tilgt Warzen und Flechten und verzehrt das wilde Fleisch – man sollte jedoch vorsichtig damit umbehen, da es sonst Entzündungen und Brand verursachen kann
  • Samen: wirken stark abführend, können Erbrechen auslösen, treiben die Menstruation und Geburt, tilgen Wassersucht, werden jedoch selten innerlich gebraucht, da sie in Menge giftig sind.

Botanologia medica, 1714

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Sep 262012
 

Synonyme:  Hungerkraut, Mengelwurz, Spitzer Wiesenampfer, Wilder Rhabarber, Hungerkraut, Mengelwurzy, Spitzampfer, Wilder Mangold, Lendenwurz, Stripplattich, Schorflattich, Bardenwurzel, Spitzer Wiesenampfer,  Grind-Wurz

Verwendung:

  • trocknet, zerteilt, verzehrt, treibt
  • treibt gewaltig den Urin, säubert und heilt Räude und Grind, wird auch zu Grindsalben verwendet
  • in Essig gekocht oder mit Essig zerstossen oder Saft gepresst: gegen Rote Finnen im Gesicht, Kropf, Zittermähler und Flechten
  • heilt Warzen
  • im Frühjahr Wurzel gesammelt, getrocknet: gegen Zahnschmerzen, befestigt Zähne
  • Kraut und Wurzel in Wasser gekocht, darin gebadet: gegen Krätze, macht schöne Haut
  • Wurzel innerlich: gegen Krätze, gegen unreine Haut, Gelbsucht, Lendenweh, Syphilis
  • Same: gegen Rote Ruhr, langwierigen Mutterfluß

 

Botanologia medica, 1714

 

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Sep 262012
 

Synonyme:  Heide- Wacholder, Krametsbaum, Rackholder, Wacholder, Gemeiner Wacholder, Weckholder, Jachandelbaum, Kattickbaum, Knirck,

Verwendung:

  • wird für Schweißtränke genutzt
  • Beeren zum Räuchern: vertreiben Schlangen, Fliegen, Mücken usw.
  • Öl aus Beeren: eröffnen, zerteilen, verdünnen
  • Beeren morgens gekaut: dient für Kopf und Nerven: stärken die Augen, verhüten Epilepsie, fördern Schweiß, Harn und Menstruation,erleichtern die Geburt, treiben die Nachgeburt aus, stärken kalten Magen, fördern die Verdauung, verbessern den Atem, räumen die Brust, stillen Husten, zerteilen groben Schleim, halten Steckfluß auf
  • öffnen Leber und verstopfte Milz, vermindern scharfes Harnen, Gelbsucht, Wassersucht, helfen bei Podagra, Scharbock, Kolik, Blasenstein, Nierenstein
  • Saft aus Beeren: treibt Harn, Schweiß, gegen Steine, Pest, gegen Heiserkeit, Husten, Fehlischtigkeit
  • Destilliertes Wasser: kalter Magen, hilft der Verdauung, vertreibt Blähungen und Leibwehe, fördert Harn, Menstruation, Geburt, Nachgeburt, reinigt Nieren und Blasen von Grieß und Stein, stärkt Gehirn, Nerven, schärft die Erinnerung, die Augen, beugt Schlaganfall vor
  • Spiritus aus Beeren: gegen Gicht, Rheuma, kalte Glieder, Schlaganfall, Krampf, Gicht, Podagra, Gewebeabsterben
  • Wacholderöl: innerlich: gegen Nervenkrankheiten, kalte Flüsse, Schweiß und Harn treibend, Menstraution fördernd, Apetit anregend, gut für Magen, Magenschmerzen, stopft den Durchfall, stillt Grimmen und Kolik, führt Sand, Grieß und Steine aus. Äußerlich: gegen lahme und erstarrte Glieder, gegen Fieber, kalte Rückenschmerzen, Ohrensausen, vertreibt Zahnschmerz, Flechten, alte Wunden, Krebs, Sommersprossen

Botanologia medica, 1714

 

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Sep 252012
 

Synonyme: Steinleberkraut, Brunnen-Leberkraut, Moosflechte, Steinmoos, Lebermoos

Verwendung:

  • kühlt, trocknet, zieht etwas zusammen, reinigt
  • reinigt das Blut, ist ein Lungenkraut, Leberkraut und Milzkraut, stärkt und eröffnet diese
  • Stillt Schnupfen und Husten, Heiserkeit, ist Schleim lösend, heilt Lungensucht, vertreibt Gelbsucht, Schwindfieber
  • Äußerlich: sitllt blutende Wunden, heilt Flechten, stillt Schmerz, bekämpft Entzündungen
  • Sollen die Kinder abnehmen, so wird es in Wasser gekocht und die Kinder darin gebadet, wird als Zehrkraut benannt

Botanologia medica, 1714

 

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Sep 242012
 

Synonyme: Feldraute, Gemeiner Erdrauch, Herdrauch
, Echter Erdrauch, Echter Erdrauch
, Gewöhnlicher Erdrauch, Gebräuchlicher Erdrauch, Taubenkropf, Wilde Raute, Feldraute, Katzenkörbel, Taubenkörbel, Grindkraut, Krätzheil,

Verwendung:

  • wärmt mild, öffnet, zerteilt
  • fürt wässrige Flüssigkeiten aus, gegen Melancholie, reinigt Blut, treibt Schweiß, widersteht der Fäulnis, öffnet und stärkt Leber und Milz, befördert den Harn, treibt die Menstruation, zerteilt geronnenes Blut im Leibe
  • gegen Nasenbluten, widersteht Gift und Scharbock, gegen Fieber, Milz und Krankheiten der Gedärme, die aus Verstopfungen herrühren, Wassersucht, Gelbsucht, Pocken und Masern
  • hilft bei Grind, Krätze, Flechten, Leberflecken, Haut jucken, Krebs
  • Wassr in die Augen: macht klar, vertreibt Röte; in die Nasenlöcher geschnupft: reinigt das Gehirn, bringt verlorenen Geruch zurück; als Waschwasser für das Gesicht: vertreibt Finnen
  • Saft: tötet Spulwürmer und führt sie aus, stärkt Magen und Darm,  öffnet Verstopfungen, vertreibt Gelbsucht,  erweicht Stuhlgang, reinigt Blut, vertreibt Pocken, Masern, nimme allerlei Unreinheiten von der Haut
  • Same: bei Brüchen

Botanologia medica, 1714

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Sep 232012
 

Synonyme: Feigenbaum, Fitsch, Echte Feige

Verwendung:

  • vieles Feigen essen soll stinkenden Schweiß unter den Armen machen
  • getrocknete Feigen: erweichen, besänftigen, öffnen, reinigen
  • tun gut Brust und Lungen, sind Schleim lödend und fördern den Auswurf
  • in Wasser gekocht und gegurgelt: vertreiben dei Heiserkeit, erweichen den Leib, treiben Schweiß, treiben Harn und reinigen Niere und Blasen vom Gries
  • Blätter: öffnen Haemorrhiden, wenn man sie damit einreibt
  • Saft der Blätter und des Stamms: vertreiben Warzen, Flechten, Hautflecken, Räude, Schäbigkeit
  • gebratene Feige: als Pflaster auf Geschwulst oder Geschwür macht dieses reif und bricht es auf, gegen Pestbeulen

Botanologia medica, 1714

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Sep 222012
 

Synonyme: Gemeine Wolfsmilch , Teufelsmilch , Zypressenartige Wolfsmilch , Zypressenwolfsmilch, Zypressen-Wolfsmilch

Verwendung:

  • Saft greift Haut an, erhitzt und macht Blasen
  • Milch und . Saft: treibt Schleim und Galle, Feuchtigkeiten aus
  • wegen seiner Aggressivität ist er nur äußerst vorsichtig zu gebrauchen
  • Milch: gegen Warzen, Hühneraugen
  • Milch mit Rosen-Salbe oder Öl vermischt und aufgestrichen: gegen Flechten, gegen Erbgrind, entfernt auch Haare, wo man diese gerne weg haben möchte

Botanologia medica, 1714

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Sep 222012
 

Synonyme:  Heidekraut, Gemeines Heidekraut, Gemeine Heide

Verwendung:

  • in Wein oder Wasser gekocht als Trank: gegen Milz-Krankheiten, Nierenstein, Blasenstein
  • vertreibt auch Gicht und Reißen der Glieder, fördert die Menstruation,  Lendenweh, Hexenschuss
  • Zucker aus Blumen: gegen Fieber, Wassersucht
  • gebranntes Wasser: gegen Koliken, Darmgicht, rote Augen, Schmerzen, stärkt die Augen
  • Öl aus Blüten: gegen Flechten,  Gesichtsflechten
  • Kraut als Badezusatz: gegen lahme und schmerzende Glieder

Botanologia medica, 1714

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Sep 212012
 

Synonyme: Christblume Schneerose, Christrose, Christwurz, Schneeblume, Schwarzer Nieswurz, Weihnachtsrose, Steirische Christwurz

Verwendung:

  • wärmt, trocknet, zieht zusammen, verdünnt, säubert
  • säubert das Blut, öffnet Leber und Milz, tilgt die Milzsucht und langwierige Fieber und reinigt den Leib von allen verfaulten Feuchtigkeiten
  • soll den verrückten Verstand wieder gerade rücken, ist gut gegen Schwinde, Epilepsie, Schlaganfall, Gicht, Geschwulste, Wassersucht, Aussatz, Krätze und Krebs, wirkt stark abführend und erbrechend, soll mit großer Vorsichtigkeit und kleiner Dosis angewendet werden, dass sie nicht mehr schadet als nützt
  • in Weinessig und Wasser gekocht und mit der Brühe den Mund ausgespült, stillt Zahnschmerzen, in die Ohren getröpfelt, vertreibt das Ohrensausen
  • in Wasser gekocht und die Glieder damit gewaschen, hilft bei Schmerzen, Verrenkungen, reinigt auch und säubert, heilt den bösen Grind, Räude und Fleichten
  • mit Essig zerstossen und aufgeschmiert: ätzt das böse faule Fleisch in den Wunden und Geschwüren weg, vertreibt die Schwielen, in die Fisteln getan, verzehrt sie innerhalb von 3 Tagen

 

 

Botanologia medica, 1714

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