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Okt 122019
 

Bei dieser Speise sollte man darauf achten, Bio-Früchte zu verwenden, da bei konventionellen Apfelsinen und Zitronen die Schale chemisch behandelt wird.

Apfelsinen und Zitronenschale in Zucker

Apfelsinenschalen werden leicht überkocht, jedoch so, dass die Schale nicht zu weich wird. Nun in schmale Streifen schneiden, inzwischen das Wasser dieser Abkochung dick einkochen. Zum Schluss wird eine ganze Zitrone roh und ungekocht mit Frucht und Schale in ganz dünne Streifen geschnitten und untergemischt. Zum Angießen der Apfelsinen verwendet man soviel Wasser wie nötig.

Deutschland, ca. 1940er Jahre

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Okt 122019
 

 

  • 125 g Erbsen
  • 50 g Graupen
  • 2,5 l Brühe
  • 1 Zwiebel
  • Suppengemüse
  • 20 gr. Butter
  • 20 gr. Mehl
Die Erbsen weicht man am Tag zuvor ein. Am nächsten Tag kocht man sie mit den gewaschenen Graupen, Wasser, Salz, Suppengemüse, Zwiebeln und Brühe, bis alles weich ist.  Man kann die Suppe nun auch durch ein Sieb streichen. Aus Butter und Mehl macht man eine helle Mehlschwitze und kocht die Suppe darin auf und schmeckt sie mit Salz und Pfeffer ab.
Deutschland, 30er Jahre
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Okt 122019
 

Apfelbrotsuppe

Eine hervorragende Suppe, die man heiß oder kalt essen kann. Besonders im Sommer bietet sie sich als Kaltspeise an. Regional existiert diese Suppe in den verschiedensten Varianten, hier lässt sich das alt gewordene Brot einfach zu einer leckeren Suppe verarbeiten.

  • 80 g altes Brot
  • 1,5 l Wasser
  • 4 mittelgroße Äpfel, Apfelringe oder Apfelabfall
  • 2 Nelken
  • 1 Stückchen Zitronenschale
  • 1 Prise Salz
  • 4 Essl. Zucker
  • 1 Essl. Essig oder Zitronensaft
Das Brot  1,25 l kaltem Wasser einweichen, bei Verwendung von frischem Apfel diese in Ringe schneiden. Eingeweichtes Brot oder Abfälle vom Apfel schälen,  Zitronenschale  und etwas Salz im Topf aufsetzen,  30 min. kochen lassen. Die Masse durch ein Sieb streichen, mit Zucker und Essig abschmecken und wieder erhitzen. Letzteres nur, wenn man die Suppe heiß geben will. Kalt ist sie im Sommer sehr erfrischend. Man kann auch ein Pfund Korinthen dazu geben.
Deutschland, 30er Jahre
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Okt 122019
 

Bettelmann ist i.d.R. immer ein Gericht, bei dem hartes Brot zu einem süßen Gericht verarbeitet wird. Regional lassen sich viele Bettelmann-Rezepte finden, die auf dem lokalen Angeboten basieren.

Hier eine Variante Apfelbettelmann.

Apfelbettelmann

  •  250g Schwarzbrot
  • 1/2 Teel. Zimt
  • Nelken
  • Zitronenschale
  • 60 g Zucker
  • 60 g Butter
  • 50 g Rosinen
  • 1 kg Äpfel
  • für die Äpfel etwa 125 ml saure Sahne

Die Äpfel werden geschält, in viertel geschnitten und mit etwas Wasser, Rosinen und Zucker angedünstet. Das Brot wird geriebenen und mit den übrigen Zutaten warm gestellt. Abwechselnd füllt man die Äpfel und Brot in eine feuerfeste Auflaufform, setzt Butter in Flöckchen darauf, gießt etwas Sahne darüber. Dann lässt man den Auflauf im Backofen überbacken. Man reicht Vanillesoße dazu.

Das Gericht serviert man gewöhnlich warm, es lässt sich jedoch auch kalt essen.

Deutschland, 1930er

 

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Okt 122019
 

Nierensuppe

Eine doch recht ungewöhnliche Suppe, da sie hauptsächlich auf Nieren basiert, jedoch sollte man sie mal probieren, falls man auf Nieren steht!

 

  • 1,5 l Brühe
  • 1 Kalbsniere oder 2 Schweinenieren
  • 1 Zwiebel
  • Suppengemüse
  • 50 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 250 ml saure Sahne
Die Nieren werden entfettet, aufgeschnitten und von den Röhren entfernt. In der Brühe werden die in Stücken geschnittenen Nieren und das das Suppengemüse gekocht.  Die fein gehackte Zwiebel wird mit der braunen Mehlschwitze angemacht. Man schmeckt mit Salz, Pfeffer und saure Sahne ab.
Düben, 1930er Jahre
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Okt 122019
 

Selleriesalat

Selleriesalat – manche stehen darauf, manche stehen nicht darauf. Für mich persönlich gehört er zu dem, was an unsere Alten erinnert.

Hier ein Rezept, welches fast klassisch zu nennen ist:

  • 2-3 Knollen Sellerie
  • Salzwasser
  • 4-5 Essl. Öl
  • 1 Eßl. Brühe, falls vorhanden
  • Essig
  • Zucker
  • Salz
  • Pfeffer
  • etwas geriebene oder fein gewürfelte Zwiebeln
Die Sellerieknollen werden gewaschen, geputzt und in kochendem Salzwasser gar gekocht. Nach dem Kochen mit kaltem Wasser abgeschrecken. Dann schält man sie und schneidet sie in Scheiben. Aus den übrigen Zutaten macht man eine kräftig süß-saure Marinade und gibt die Selleriescheiben hinein.
Deutschland, ca. 1930

 

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Okt 122019
 
  • 1 Kopf Weißkraut
  • 40 g Butter
  • 40 g Schmalz
  • 3 Essl. Zucker
  • 1-2 Essl. Salz
  • 50-60 ml Essig
  • 2-3 Äpfel
  • 0,5 l heißes Wasser
  • 125 ml Weißwein
Der Kohl wird gewaschen und in Streifen geschnitten. Dann wird er zusammen mit Butterschmalz, Salz, Zucker und die Apfelscheiben aus den entkernten Äpfeln eingedünstet und mit Essig übergossen. Die Schmorzeit beträgt ca. 2,5-3 Stunden. Abschließend gibt man den Weißwein dazu und schmecke den Kohl ab.
ca. 1930, Düben
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Okt 122019
 

Salzgurken im Steintopf

Wenn man zu viele Gurken hat, lassen sich diese sehr einfach als Salzgurken konservieren.

Man benötigt dazu einen Steintopf mit Deckel. Dieser wird schichtweise mit einer dünnen Schicht Weinlaub oder Kirschlaub, Dill, Estragon gefüllt, darauf kommt eine Schicht  möglichst mit einer Bürste unter Wasser gebürsteten Einlegegurken, dann wieder eine Schicht Weinlaub oder Kirschlaub, Dill, Estragon, wieder Gurken usw., bis der Steintopf gut gefüllt ist. Die abschließende Schicht sollen wieder Weinlaub oder Kirschlaub, Dill, Estragon sein. Man bereitet nun eine Salzlake, bestehend aus 50 g Salz pro 1 Liter Wasser. Das Salz wird ordentlich gelöst und die Lake anschließend in den Steintopf gegossen, so dass das Füllgut gut bedeckt ist. Darauf gibt man einen umgedrehten Teller, dieser wird mit einem Stein so beschwert, dass Gurken und Gewürze ordentlich in den Topf gedrückt werden und mit Flüssigkeit bedeckt sind.

Nun gießt man etwas Wasser in den Rand des Steintopfs und gibt den Deckel darauf, so dass der Inhalt luftdicht abgeschlossen ist. Die Milchsäuregärung beginnt von alleine, so dass die Gurken nach einigen Tagen essbar sind. So lassen sich die Gurken monatelang konservieren und nach Bedarf aus dem Topf nehmen. Man muss darauf achten, dass die Gurken immer ordentlich mit Salzlake bedeckt sind und auch im Rand des Steintopfes etwas Wasser steht.

Weinlaub und Kirschlaub sind notwendig, da die darin enthaltenen Gerbstoffe die Gurken fest und knackig erhalten.

Man kann natürlich die beigegebenen Kräuter nach eigenem Geschmack variieren.

 

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